Motorrad fahren als Hobby

Schon mit 15 Jahren wusste ich, dass ich ein Motorrad fahren wollte, sobald ich 18 werden würde, und den Führerschein machen könnte. Deshalb bin ich nicht wie viele Gleichaltrige angefangen zu rauchen, und habe mir auch kein Moped geleistet, sondern eisern gespart. Noch bevor ich 18 wurde, kaufte ich mir eine Motorrad-Lederkombie, einen Integralhelm (damals ein Bell aus den USA), Stiefel, Handschuhe, einen Nierengurt und zuletzt eine Yamaha RD 250 (gebraucht).

Irgendwo in der Mitte des Lebens war mir das Motorradfahren dann nicht mehr so wichtig, aber der Zustand hat nicht allzu lange gehalten. Der "Virus" holt einen ganz schnell wieder ein.

http://jrl-data.org/wsb/media/Texte/DSC_0041_01.jpgHeute fahre ich eine Honda CX 500 mit 50 PS in Amerika-Ausführung von Baujahr 1978 .... also schon ein Oldtimer. Aber ich habe auch noch ein neueres Motorrad - eine Honda 500 XLs Enduro. Die ist von 1982.

Der Spass am Motorradfahren hängt nicht davon ab, 100 PS am Hinterrad zu haben. Mit der Enduro, die gegenüber der CX 500 (nur) 27 PS hat, macht das Fahren keineswegs weniger, sondern manchmal sogar noch mehr Spass. Für das Enduro Fahren ist es natürlich am reizvollsten, wenn man Dutzende Kilometer "offroad" über geschotterte Wirtschaftswege fahren kann. Da würde die Telegabel der Straßenmaschine alle "Naselang" durchschlagen, aber für die Enduro fängt es da erst richtig an. Solche Pisten muss man allerdings in unserer "Kultursteppe" erstmal finden, doch es gibt sie hier und da (Google-Earth machts möglich sie zu finden).